SY JULIA
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Julia ist eine Bavaria 47, Serienyacht, Eignerversion, aus der Zeit der guten, alten und soliden Bavarias, 2001 zu Wasser gelassen, gut ausgestattet, sehr geräumig und bequem für 6 Personen.

Lasst Euch überraschen, es ist einiges für den persönlichen Luxus an Bord. Denn sie ist auch für die kommenden Jahre mein einziges Zuhause. Man gönnt sich ja sonst nichts.Wird gelegentlich mal für eine Swan gehalten. Kein Scherz, passiert gelegentlich, in Marinas. Macht uns, Julia und mir, aber nichts. Mir werden ja auch Ähnlichkeiten mit Leonardo di Caprio in seinen wildesten Tagen nachgesagt.

Für die Sicherheit ist gut gesorgt. Aus Erfahrung und der Tätigkeit als Segellehrer weiß ich, wie wichtig Sicherheit an Bord ist, und da Julias Vorbesitzer (damals hieß die Yacht BABS) ebenso dachte, ist sie bestens ausgerüstet. Z.B. mit 2 PLBs, im Prinzip persönlichen EPIRBs für die Hosentasche.

Einige Details

Rollgenua
Rollgroß in den Mast mit senkrechten Segellatten, damit man trotzdem vernünftig segeln kann. Sie versöhnen mich als Rollgroßgegner mit dem Konzept und ich liebe inzwischen den Komfort. Die Segellatten verhindern allerdings, dass ich das zweite Groß mit auf die Reise nehmen konnte, denn die sind nicht im Schiff unterzubringen. Die längste ist ca. 15 m lang.Mein nächstes Groß wird keine Latten mehr haben. Da der Mast ohnehin sehr lang ist, dürfte sich die Segelleistung des Schiffes, besonders bei Vorwind-Kursen und Halbwind nicht zu sehr verschlechtern. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass der Autopilot, egal bei welchem Wind, nur mit 20 % gerefftem Groß einigermaßen zuverlässig arbeitet. Also nutze ich eigentlich nie das ganze Groß, wenn nicht gerade Speedjunkies unter meinen Segelfreunden an Bord sind.

3 Kajüten, 6 Kojen und Zulassung für 6 Personen

3 Toiletten, eine zu groß, eine zu klein, eine genau richtig! Die letztere hat Platz, aber man kann bei Seegang nicht umkippen. Größe ist nicht immer alles.

Radar mit Kartenplotter
Ich hätte gern einen neuen Plotter, wegen der Kartenkosten und mit Rücksicht auf Komfort und Stromverbrauch, habe das aber aus Kostengründen zurückgestellt.

AIS (passiv) und zweiter Kartenplotter. Werde das bei Gelegenheit in ein aktives System ändern. Ist in Thailand z.B. schon Pflicht.

Bugstrahlruder, am Tage zu beutzen, wenn die Solaranlage die Batterien wieder füllt. Und eigentlich braucht man es sowieso nicht, denn der Kurzkieler mit Saildrive ist gut ohne zu manövrieren

el. Schotwinchen (für ältere Herren), Nutzung auch nur am Tage

Heizung für kalte Tage (nicht nur für ältere Herren), und die funktioniert auch!

Generator für 230V an Bord, hat mich jetzt schon bei technischen Problemen mit der Lichtmaschine aus der ernsten Problemzone gehalten.

Seit Mitte Oktober 2013 Solaranlage mit 4 Panelen, liefert bis zu 28 A

Davits für das Dinghi

Seit Mitte 2014 ein Wassermacher für 60 l/h, wenn die Sonne scheint. Das Ding braucht immerhin 30 A

Alle Funktionen, Segel setzen und Reffen/Bergen aus dem Cockpit zuverlässig (!) zu bedienen. Wie wichtig das ist, weiß man erst, wenn man Einhand segelt und nicht erst Weste mit Lifebelt anziehen und in die Sorgleine einpicken muss. Halb verschlafen in der Nacht zum Mast oder übers Vordeck ist kein Spass!

Das Schiff ist problemlos, auch bei Starkwind, Einhand zu segeln, wie ich oft ausprobiert habe.

Also, im Prinzip, “OIS IZI”, und so wollten wir’s:“Rentner-Like”

Nach der Solar-Anlage und Wassermacherinstallation sind eigentlich keine weitere Umbauten geplant.

KW-Funk wäre noch wünschenswert, da warte ich auf ein Schnäppchen. und der ganze Radar-/Kartenplotter gehört früher oder später ausgetauscht. Aber auch da gibt es jedes Jahr was neues und günstigeres, und ich schlage zu, wenn ich es entweder brauche oder es so gut und günstig ist, dass ich nicht nein sagen kann. immerhin im Augenblick eine Investition von ca. 8000 bis 10000 Euro mit Einbau, da überlegt man schon mal. und der Radar tut ja noch. Ein Kartenplotter läuft auf dem PC. Also, was solls. Ich hoffe auf Neuseeland, da kann man vieles günstig bekommen - wenn’s stimmt. Leider machen die Banker gerade den Euro kaput. Das tut schon weh.

Für eine Waschmaschine fehlt mir i.A. noch der Platz, aber mir wird schon was einfallen.

Seit Ende Nov. 2013 SAT-Phone, i.A. aber kein Vertrag.

Seit Januar 2015 eine neue Genua, nachdem alle alten regelmäßig beim Segelmacher waren und das neueste Segel des Vorgängers, was uns auch über den Atlantik gezogen hat, vollkommen zerlegt hat. Die neue Genua hat sich schon gelohnt. Groß setze ich kaum ein, Vorwind sowieso nicht.

Bilder von Julia


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Seit Mitte Oktober ohne Bimini, aber mit Solarpanel
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 Der Salon
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Die Küche und der Kühlschrank

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Der Kartentisch mit Plottern, AIS, Funke etc.

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Die Hochzeits-Suite im Bug für ganz liebe Gäste